Neu­start­hilfe + Neu­start­hilfe Plus 3. UND 4. quartal

für das ganze Jahr 2021

für SOLO-SELB­STÄN­DIGE UND KLEINUNTERNEHMER

 

Die Anträge sind selbst­er­klä­rend und
nicht so schwer aus­zu­fül­len, den­noch ist es gut,
mehr dar­über zu wissen.

Was ist die Neu­start­hilfe ? — Vor­schuss / Zuschuss

Es han­delt sich um eine finan­zi­elle Unter­stüt­zung vom Bund wegen der Corona-Pan­de­mie für Solo-Selb­stän­dige (Freie Berufe/Gewerbe), wobei ebenso für Kurz­zeit­be­schäf­tigte und unstän­dig Beschäf­tige wie oft in den Dar­stel­len­den Küns­ten, aber auch für Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten (GmbH) und Genos­sen­schaf­ten, die keine fest­an­ge­stell­ten Mitarbeiter:innen oder nur wenige haben.

Diese Wirt­schafts­hilfe wird auf Antrag gewährt für einen bestim­men Zeit­raum, die Höhe berech­net sich nach dem eige­nen Umsatz im Jahr 2019 bzw. 2020, davon 50 %, dem Refe­renz­zeit­raum, wobei nach den Ein­nah­men ohne Berück­sich­ti­gung der Aus­ga­ben und ohne Umsatz­steuer und ist begrenzt auf einen maxi­ma­len Betrag.

Obschon die Neu­start­hilfe eine Betriebs­kos­ten­pau­schale ist, gibt es hin­sicht­lich ihrer Ver­wen­dung keine Vor­ga­ben. Sie kann auch zur Deckung pri­va­ter Aus­ga­ben genutzt wer­den oder nicht aus­ge­ge­ben werden.

Die Neu­start­hilfe ist ein Vor­schuss, der zum Zuschuss wer­den kann. Das heißt, wenn ich im Jahr 2021 im Ver­hält­nis zum Jahr 2019 (bzw. 2020) weni­ger und nicht mehr Ein­nah­men erwirt­schaf­tet haben, dann kann ich die Hilfe behal­ten ( Zuschuss ), wenn ich mehr erwirt­schaf­tet habe, dann muss ich die Hilfe teil­weise zurück­zah­len ( Vor­schuss ). Bei Grün­dern im Jahr 2019 oder 2020 wird der Umsatz des Refe­renz­jah­res hochgerechnet.

Auch Per­so­nen, die Alg II oder Rente bezie­hen, kön­nen die Hilfe bean­tra­gen. Sie wird nicht auf das Alg II ange­rech­net. Sti­pen­dien oder Spen­den im Jahr 2021 haben kei­nen redu­zie­ren­den Ein­fluss auf die Hilfe. 

  • 1. Neu­start­hilfe — für Januar bis Juni 2021, maxi­mal 7.500,00 €

    (Antrag kann bis zum 31. Okto­ber 2021 gestellt werden)

  • 2. Neu­start­hilfe Plus 3. Quar­tal — für Juli bis Sept. 2021, maxi­mal 4.500,00 €
    (Antrag kann bis zum 31. Dezem­ber 2021 gestellt werden)

  • 3. Neu­start­hilfe Plus 4. Quar­tal — für Okt. bis Dez. 2021, maxi­mal 4.500,00 €

    (Antrag kann bis zum 31. Dezem­ber 2021 gestellt werden)

 

Anmer­kung: Wir gehen auf die Solo-Selb­stän­di­gen ein, die allen­falls noch Gesellschafter:innen einer GbR oder GmbH sind. Das heißt auf die Anträge all der­je­ni­gen, die als natür­li­che Per­son den Antrag stel­len wol­len. Für eine GbR kann kein Antrag gestellt wer­den. Für eine GmbH oder Genos­sen­schaft, die juris­ti­sche Per­so­nen sind, kann ein Antrag gestellt wer­den, die­ser muss aller­dings über eine dritte, prü­fende Per­son erfol­gen und es muss eine Wahl zwi­schen Neu­start­hilfe oder Über­brü­ckungs­hilfe III getrof­fen wer­den (Mehr dazu fin­det ihr unter 2.2 hier…).

Check Solo-Selb­stän­dige — Antrag als natür­li­che Person

Kann ich einen Antrag stellen ?

JA — Grün­dung vor 31. Okt. 2020

  • Ich bin vor dem 31. Okt. 2020 bereits selb­stän­dig und bei einem deut­schen Finanz­amt als Selb­stän­di­ger gemel­det oder für Per­so­nen aus den Dar­stel­len­den Küns­ten: ich bin kurz­zei­tig oder unstän­dig als Schauspieler:in oder Maskenbilder:in beschäf­tigt, aller­dings weni­ger als 14 Wochen oder unstän­dig weni­ger als 7 Tage, dann gelte ich als selbständig.
  • Meine Ein­nah­men aus selb­stän­di­ger Tätig­keit betra­gen mehr als 51 %, wenn ich auch fest­an­ge­stellt bin.
  • Ich habe keine eige­nen fest­an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter in Voll­zeit ( über 30 Stun­den die Woche ).

Nein !

  • Ich habe erst seit dem 31. Okt. 2020 oder danach mich selb­stän­dig gemacht. 
  • Meine Ein­nah­men aus selb­stän­di­ger Tätig­keit betra­gen weni­ger als 51 %, da ich auch fest­an­ge­stellt bin.
  • Ich habe min­des­tens einen fest­an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter in Voll­zeit, dann die Über­brü­ckungs­hilfe III.

Wenn Ja zutrifft, dann geht es hier weiter:

Wann lohnt sich ein Antrag und wel­che Anträge ?

Über das Refe­renz­jahr bestimmt sich wie Hoch die Hilfe ist, die ich als Vor­schuss bekomme.
Bei­spiel: Jah­res­um­satz 2019, davon 50 % divi­diert durch zwei für die 1. Jah­res­häfte oder divi­diert durch 4
für ein Quar­tal. Jah­res­um­satz 2019 beträgt 20.000,00 €, davon 50 % = 10.000,00 / 2 = 5.000,00 für die 1. Jahreshälfte.

Ein­nah­men 2021 im Ver­gleich zum Jah­res­um­satz des Refe­renz­jah­res. Bei Grün­dern im Jahr 2019 oder 2020 wird der Umsatz des Refe­renz­jah­res hoch­ge­rech­net, siehe wei­ter unten zum Refe­renz­jahr. 

1. Neu­start­hilfe — für Januar bis Juni 2021

 Januar — Juni 2021 Umsatz (6 Monate) klei­ner als Jah­res­um­satz 2019 (2020) divi­diert durch 2

2. Neu­start­hilfe Plus 3. Quar­tal — für Juli bis Sept. 2021

 Juli — Sep­tem­ber 2021 Umsatz (3 Monate) klei­ner als Jah­res­um­satz 2019 (2020) divi­diert durch 4

3. Neu­start­hilfe Plus 4. Quar­tal — für Okt. bis Dez. 2021

 Okto­ber bis Dezem­ber 2021 geschät­zer Umsatz (3 Monate) kei­ner als Jah­res­um­satz 2019 (2020) divi­diert durch 4

Wich­ti­ger HIn­weis: Ich sollte daher den pas­sen­den Zeit­raum für die Hilfe wäh­len, in wel­chem meine Ein­nah­men (ohne Berück­sich­ti­gung der Betriebs­aus­ga­ben und ohne Umsatz­steuer) gerin­ger sind 1), 2) oder 3) im Ver­gleich zum Jah­res­um­satz des Refe­renz­zeit­raums (ohne Umsatz­steuer) divi­diert durch 2 oder 4. Bei den meis­ten Frei­be­ruf­lern und Gewer­be­trei­ben­den, wel­che die Neu­start­hilfe in Anspruch neh­men dür­fen, wird der Umsatz nach dem Zufluss-Abfluss-Prin­zip steu­er­lich berech­net, nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (§ 20 Umsatz­steu­er­ge­setz). Ent­schei­dend ist wann die Ein­nah­men zuge­flos­sen sind, auf dem Konto gebucht wur­den bezie­hungs­weise genutzt wer­den können. 

Wel­ches Refe­renz­jahr trifft auf mich zu ?

Seit lan­gem selb­stän­dig, vor 2019 — es gilt der Jah­res­um­satz 2019

Das heißt der gesamte Umsatz im Jahr 2019 ohne Umsatzsteuer. 

Grün­der im Jahr 2019 — wird der Jah­res­um­satz 2019 hochgerechnet :

Der Jah­res­um­satz 2019 wird mit­tels der vol­len Monate, seit­dem ich selb­stän­dig bin, hoch­ge­rech­net.
Bei­spiel: Seit dem 05.07.2019 bin ich selb­stän­dig. Ich habe 2.000,00 € Umsatz bis zum Jah­res­ende erwirt­schaf­tet. Jah­res­um­satz 2019: 2.000,00 € / 5 x 12 = 4.800,00 €

Grün­der im Jahr 2020 vor dem 31.Okt., Jah­res­um­satz 2020 :

Es kann zwi­schen 3 Mög­lich­kei­ten je nach Datum der Grün­dung gewählt wer­den, wobei der durschnitt­li­che monat­li­chen Umsatz (ohne Umsatz­steuer) mit 12 muli­pli­ziert wird:

  1. den durch­schnitt­li­chen Monats­um­satz der bei­den Vor­kri­sen­mo­nate Januar und Februar 2020 (Ver­gleichs­zeit­raum: 1. Januar 2020 bis 29. Februar 2020)
  2. oder den durch­schnitt­li­chen Monats­um­satz des 3. Quar­tals 2020 (Ver­gleichs­zeit­raum: 1. Juli 2020 bis 30. Sep­tem­ber 2020)
  3. oder den durch­schnitt­li­chen Monats­um­satz des Jah­res 2020 anhand des geschätz­ten Jah­res­um­sat­zes 2020, der bei der erst­ma­li­gen steu­er­li­chen Erfas­sung beim zustän­di­gen Finanz­amt im “Fra­ge­bo­gen zur steu­er­li­chen Erfas­sung” ange­ge­ben wurde,

Wie­viel bekomme ich? — 50 % Vorschuss


Neu­start­hilfe ( Jan. — Juni 2021)
- 6 Monate
50 % des Jah­res­um­sat­zes 2019 (2020) / 2  —  für ein hal­bes Jahr

1. Bei­spiel: Jah­res­um­satz 2019 (2020) = 20.000,00 €, davon 50 % = 10.000,00 / 2 = 5.000,00 €
2. Bei­spiel: Jah­res­um­satz 2019 (2020) = 40.000,00 €, davon 50 % = 20.000,00 / 2 = 10.000,00, die Hilfe ist auf 7.500,00 begrenzt, also max. 7.500,00 €

Neu­start­hilfe Plus 3. Quar­tal/Neu­start­hilfe Plus 4. Quar­tal jeweils 3 Monate

50 % des Jah­res­um­sat­zes 2019 (2020) / 4  —  für ein Quartal

1. Bei­spiel: Jah­res­um­satz 2019 (bzw, 2020) = 20.000,00 €, davon 50 % = 10.000,00 / 4 = 2.500,00 €
2. Bei­spiel: Jah­res­um­satz 2019 (bzw, 2020) = 40.000,00 €, davon 50 % = 20.000,00 / 4 = 5.000,00, die Hilfe ist auf 4.500,00  begrenzt, also max. 4.500,00 €

Wich­tige Anmerkung:

Neu­start­hilfe Berlin

Das Land Ber­lin erhöht die Hilfe um 25 %, wenn der Vor­schuss weni­ger als 7.500,00 € bzw. 4.500,00 € ist, d.h. hebt den Vor­schuss von 50 % auf 75 % an. Wenn Ihr einen Antrag beim Bund gestellt habt, erhält Ihr nach Tagen, Wochen eine Email von der Inves­ti­ons­bank Ber­lin, dass die Hilfe erhöht wer­den kann. Dazu folgt man den Anwei­sun­gen im Email. In ande­ren Bun­des­län­dern könnte es ähn­li­che Anhe­bun­gen der Hilfe geben.

Was kann ich behal­ten? — Zuschuss

Die Neu­start­hilfe ist ein Vor­schuss und wird zum Zuschuss, wenn ich in dem jewei­li­gen Zeit­raum 2021 nicht mehr Ein­nah­men als 40 % von dem pau­scha­len Umsatz des Refe­renz­jah­res 2019 bzw. 2020, divi­diert durch 2 (1. Jah­res­hälfte) oder divi­diert durch 4 (Quar­tal) erwirt­schaf­tet habe. Dann kann ich die gesamte Hilfe behal­ten.

Wenn meine Ein­nah­men in 2021 höher sind, muss ich zurück­zah­len, was 40 % über­steigt. Wenn die Ein­nah­men über 90 % höher sind, muss ich die gesamte Hilfe zurück­zah­len. Das ist nicht so schlimm, man hat ja auch mehr verdient.

Bei­spiel: Neu­start­hilfe ( für Jan. — Juni 2021)

Ich habe Neu­start­hilfe in Höhe von 5.000,00 € erhal­ten. ( Jah­res­um­satz 2019 (2020) beträgt 20.000,00 € / 2 = 10.000,00, davon 50 % = 5.000,00)
Ver­sion 1) Meine Ein­nah­men in der 1. Jah­res­hälfte 2021 sind 3.000,00 € (Netto), weni­ger als 4.000 € (= 40 %)
Ich kann die Hilfe von 5.000,00 € + 3.000,00 € Ein­nah­men behal­ten = 8.000,00 €

Ver­sion 2) Meine Ein­nah­men in der 1. Jah­res­hälfte 2021 sind 5.000,00 € (Netto), mehr als 4.000 € (= 40 %).
Ich muss 1.000,00 € zurück­zah­len.
Ich kann die Hilfe von 4.000,00 € + 5.000,00 € Ein­nah­men (Netto) behal­ten = 9.000,00 €

Die Inter­es­sen­ge­mein­schaft der selb­stän­di­gen Dienst­leis­te­rIn­nen in der Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft e.V. (ISDV) hat einen detail­lier­ten Rech­ner ent­wi­ckelt, der auf der Start­seite ganz unten her­un­ter­ge­lan­den wer­den kann und mit dem alle Vari­an­ten an Hil­fen und mög­li­chen Rück­zah­lun­gen berech­net wer­den können:

Anmer­kung: Die Abrech­nung der Neu­start­hilfe erfolgt ver­mut­lich zum Jah­res­ende, die der Neu­start­hil­fen Plus im Jahr 2022. Auf die Abrech­nung wird zu gege­be­ner Zeit per Email hin­ge­wie­sen und wird über ein Por­tal erfol­gen.
Sie wird ver­mut­lich genauso ein­fach vor­zu­neh­men sein wie beim Antrag, ohne Belege und diese nur auf Nachfrage.

Was zählt alles zum Umsatz ? — gesam­ter Umsatz

Die umsatz­steu­er­bare Betriebs­ein­nah­men aus selb­stän­di­ger Tätig­keit im In- und Aus­land und zusätz­lich auch die Ein­künfte aus unselb­stän­di­ger Tätig­keit (sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Ange­stell­ten), steu­er­freie Lohn­er­satz­leis­tun­gen wie Alg I, Aus­schüt­tun­gen aus Betei­li­gun­gen als Gesell­schaf­ter als auch Tan­tie­men wer­den zum gesam­ten Umsatz gezählt. Sti­pen­dien, Alg II sowie andere Corona-Hil­fen zäh­len nicht dazu. 
Anmer­kung: Bei der Berech­nung und Abrech­nung der Neu­starhilfe ist jeweils vom Umsatz (ohne Umsatz­steuer) aus­zu­ge­hen. Selb­stän­di­gen, wel­che die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung in Anspruch neh­men, haben nur Ein­nah­men ohne Umsatzsteuer. 

Son­der­fall Grün­der mit Gründungszuschuss

Grün­der mit Grün­dungs­zu­schuss im Jahr 2019 oder 2020 stel­len einen Son­der­fall dar, der bei der Neu­start­hilfe nicht berück­sich­tigt wurde.

Als Grün­der ist man im Voll­erwerb selb­stän­dig. Man bekommt aller­dings mit dem Grün­dungs­zu­schuss steu­er­freie Lohn­er­satz­leis­tun­gen Alg I, die aus Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit resultieren.

Ein­nah­men aus nicht selb­stän­di­ger Tätig­keit wer­den zum gan­zen Umsatz gezählt, der für die Berech­nung der Höhe der Neu­start­hilfe her­an­ge­zo­gen wird.

Gleich­zei­tig gilt, dass die Ein­nah­men aus selb­stän­di­ger Tätig­keit mehr als 51 % sein müs­sen. Dies macht Sinn, da die Hilfe für Selb­stän­dige im Voll­erwerb gedacht ist. Als Grün­der ist man aber im Voll­erwerb selbständig.

Anmer­kung: Es ist zu emp­feh­len, die Hilfe den­noch zu bean­tra­gen und den Sach­ver­halt mit der För­der­stelle zu klä­ren. Schließ­lich liegt hier ein unge­klär­ten Fall vor, der auch bedacht hätte wer­den müs­sen. In den offi­zi­el­len Erklä­rung fin­det man keine Vor­ge­hens­hin­weise dazu. Die­ser Son­der­fall taucht nicht auf. 

Noch Fra­gen ?

Ant­wor­ten auf Fra­gen in jeweils spe­zi­el­len Fäl­len zur Neu­start­hilfe und auf die wir hier nicht ein­ge­hen kön­nen, gibt das Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Finan­zen über den fol­gen­den Button. 

Wie stelle ich den Antrag und was brau­che ich dazu ?

 

  • ELS­TER­ZER­TI­FI­KAT, das ich über das Els­ter Online-Por­tal (Link …) gene­rie­ren kann. Dazu ist eine Regis­trie­rung erfor­der­lich und ein Akri­vie­rungs­code wird per Post zug­sandt, so dass der Vor­gang cirka 5 Tage in Anspruch nimmt.
    Das fol­gende You­tube-Video bie­tet eine Anlei­tung, siehe Link.
  • STEU­ER­NUM­MER ( Ein­kom­men­steuer- oder Lohnsteuernummer)
  • UMSATZ­STEU­ER­IDEN­TI­FI­KA­TI­ONS­NUM­MER (sofern man eine besitzt)
  • IBAN­NUM­MER des Bank­kon­tos, das beim Finanz­amt ange­ge­ben wurde
  • GRÜN­DUNGS­DA­TUM
  • den UMSÄTZE IM JAHR 2019 oder bei Grün­dern ab 2020 die UMSÄTZE 2020.
    Die Umsätze aus selb­stän­di­ger Tätig­keit, aus Betei­li­gun­gen, aus unselb­stän­di­ger Tätig­keit müs­sen von­ein­an­der unter­schie­den ein­ge­tra­gen wer­den, das For­mu­lar rech­net den Refe­renz­jah­res­um­satz dann auto­ma­tisch aus
    bzw. rech­net ihn hoch.

Die Umsätze kön­nen nicht dem Steu­er­be­scheid ent­nom­men wer­den, son­dern fin­den sich in der Ein­kom­mens­steu­er­erklä­rung und in der Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung (EÜR).

Anmer­kung: Natür­lich kann man Feh­ler machen, das ist aber nicht so schlimm, nicht alles ist gleich ein Sub­ven­ti­ons­be­trug und als sol­cher zu begrün­den. Wer nicht absicht­lich fal­sche Anga­ben macht, son­dern erst im Nachin­ein fest­stellt, dass sie falsch waren, kann zur Auf­klä­rung bei­tra­gen. Bei der Abrech­nung der Neu­start­hilfe las­sen sich im Nach­hin­ein die Anga­ben auf mehr Rück­zah­lung oder mehr Hilfe kor­ri­gie­ren. Der Antrag ist zwar ein­fach, da haben sich die Initia­to­ren Mühe gege­ben. Die gan­zen Erklä­run­gen, die alle mög­li­chen Dif­fe­ren­zie­run­gen ent­hal­ten, lei­der nicht. Die­ses Dilemma ist jenen bewusst, die die Neu­start­hilfe an den Start gebracht haben.
Also lie­ber den Antrag stel­len als nicht, das liegt im Inter­esse der Initiative. 

Wir wün­sche Euch gutes Gelin­gen und viel Erfolg bei der Antragstellung !

Simone Ber­net und Team der Dr. Ber­net Unternehmensberatung

Wer sich bei uns bedan­ken will für die Infor­ma­tio­nen und Anlei­tun­gen, kann das tun, durch eine
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